RAINER WULZ - das Innere hervorkehren

Grafik: Bernd Mitterhauser

Die Positionierung der Skulptur war und ist stets aucheine Frage des Werkstoffs. Diese haben sich radikal erweitert. Doch zeigt der Blick auf die Kärntner Skulptur, dass nach wie vor die traditionellen Materialien der Bildhauerei wie Holz und Stein einen großen Stellenwert haben. Künstler wie Rainer Wulz gehören dabei zu jener Generation an Künstlern, die verstärkt den Stein sowie das Holz wieder als Material verwenden und damit eine zeitgenössischen Formensprache in der Skulptur formulieren. Das Buch gibt einen Einblick über die aktuelle Schaffensperiode des Künstlers und zeigt auch seine neuesten Arbeiten im Material Kunststoff. Der Garten im Kärntner ROsental wird zum Skulpturengarten zur Inspirationsquelle wie auch zum Raum, den der Künstler durch seine Skulpturen gestaltet. In seinen Skulpturen hat sich Rainer Wulz vom Gegenstand oder der Figur völlig entfernt und formuliert eigenständige autonome Formen, deren Oberfläche mittels Einschnitten oder Brandspuren gestaltet wird, die wiederum die Spuren der Natur in die abstrakte Skulptur integrieren. Die Einsichten in Holzstrukturen öffnen das Innenleben des Materials und spielen mit der Dualität von Innen und Außen und mit der Durchdringung von Hohlraum und massivem Körper.











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