Kunstwerk Januar 2010
HIMMEL 1, 2009
Gernot Fischer-Kondratovitch
aus der Serie "Coming and Going"
Acryl/Marker auf Leinwand, 140 x 120 cm
Das bevorzugte Ausdrucksmittel von Gernot Fischer-Kondratovitch ist die Malerei, doch die Komplexität seiner künstlerischen Arbeit bedingt einen über die Gattungsgrenzen hinausgehenden offenen Zugriff auf alle Medien und so arbeitet der Künstler auch mit Film, Musik und Video. Die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen sowie die damit verbundene Beschäftigung mit Literatur, Schrift und Sprache prägen die Komposition seiner Arbeiten. In letzter Zeit wird das Medium Film zunehmend präsenter. „Viel stärker als beim Tafelbild ist beim Film bereits das Bild der Inhalt selbst. Es ist weit schneller und bietet dadurch einen größeren Raum, um Geschichten zu erzählen“, so der Künstler. Prägend für den visuellen Stil von Fischer-Kondratovitch’ Stopp-Motion Animationsfilmen waren Filmemacher wie Sergio Leone und Peter Greenaway, vor allem durch die Bandbreite an Stimmungen, die beide Filmemacher mit ihren Kameraeinstellungen und Musikunterlegungen erzeugten, aber auch durch das Crossover, die Annäherung des Filmbilds an eine malerische Zeitlichkeit und Bildkomposition. Auch seine aktuelle Werkserie mit dem Ttiel „Coming and Going“ lässt Assoziationen mit Filmsequenzen zu, gerade auch aus dem Bereich der in jüngeren Zeit veröffentlichten Filme zum Thema Weltenbilder wie u.a. von Alastair Fothergill, oder Udo Maurer. Der Mensch als vorübergehendes Phänomen, dass nur für kurze Zeit Teil dieser sich drehenden Welt ist und mehr oder weniger Spuren hinterlässt. Anschließend an seine Serie der großen Plätze, ist auch hier die Ausgesetztheit des Menschen ein Thema. So erzählen diese Arbeiten über „das Kommen und Gehen des Menschen und über seine Verlorenheit im Alltag in der Masse. Hunderte von Silhouetten gezeichneter Menschen ziehen sich wie ein Vorhang über die gemäldeartig gemalten Bilder auf Leinwand. Wie die Buchstaben in den vorherigen Serien fungieren diese Silhouetten als Hieroglyphen einer unendlichen Geschichte“ Gernot Fischer-Kondratovitch (Text Silvie Aigner)
www.gernot-fischer.at
Derzeit sind Arbeiten von Gernot Fischer-Kondratovitch in folgenden Ausstellungen in Kärnten zu sehen.
Zeitgenössische Fotografie. Neue Positionen in Österreich
MMKK Museum Moderner Kunst Klagenfurt
Rumba Planchao, Rumba Planchao, 2009
DVD / PAL Stereo / Format 16:9, 26 min.
ab: 15. Jänner Künstlerhaus Klagenfurt-Kunstverein Kärnten
TRANS.MOVIMENTI
Neue Arbeiten aus der Serie „Coming and Going“
Acryl/Marker auf Leinwand, 140 x 120 cm
Das bevorzugte Ausdrucksmittel von Gernot Fischer-Kondratovitch ist die Malerei, doch die Komplexität seiner künstlerischen Arbeit bedingt einen über die Gattungsgrenzen hinausgehenden offenen Zugriff auf alle Medien und so arbeitet der Künstler auch mit Film, Musik und Video. Die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen sowie die damit verbundene Beschäftigung mit Literatur, Schrift und Sprache prägen die Komposition seiner Arbeiten. In letzter Zeit wird das Medium Film zunehmend präsenter. „Viel stärker als beim Tafelbild ist beim Film bereits das Bild der Inhalt selbst. Es ist weit schneller und bietet dadurch einen größeren Raum, um Geschichten zu erzählen“, so der Künstler. Prägend für den visuellen Stil von Fischer-Kondratovitch’ Stopp-Motion Animationsfilmen waren Filmemacher wie Sergio Leone und Peter Greenaway, vor allem durch die Bandbreite an Stimmungen, die beide Filmemacher mit ihren Kameraeinstellungen und Musikunterlegungen erzeugten, aber auch durch das Crossover, die Annäherung des Filmbilds an eine malerische Zeitlichkeit und Bildkomposition. Auch seine aktuelle Werkserie mit dem Ttiel „Coming and Going“ lässt Assoziationen mit Filmsequenzen zu, gerade auch aus dem Bereich der in jüngeren Zeit veröffentlichten Filme zum Thema Weltenbilder wie u.a. von Alastair Fothergill, oder Udo Maurer. Der Mensch als vorübergehendes Phänomen, dass nur für kurze Zeit Teil dieser sich drehenden Welt ist und mehr oder weniger Spuren hinterlässt. Anschließend an seine Serie der großen Plätze, ist auch hier die Ausgesetztheit des Menschen ein Thema. So erzählen diese Arbeiten über „das Kommen und Gehen des Menschen und über seine Verlorenheit im Alltag in der Masse. Hunderte von Silhouetten gezeichneter Menschen ziehen sich wie ein Vorhang über die gemäldeartig gemalten Bilder auf Leinwand. Wie die Buchstaben in den vorherigen Serien fungieren diese Silhouetten als Hieroglyphen einer unendlichen Geschichte“ Gernot Fischer-Kondratovitch (Text Silvie Aigner)
www.gernot-fischer.at
Derzeit sind Arbeiten von Gernot Fischer-Kondratovitch in folgenden Ausstellungen in Kärnten zu sehen.
Zeitgenössische Fotografie. Neue Positionen in Österreich
MMKK Museum Moderner Kunst Klagenfurt
Rumba Planchao, Rumba Planchao, 2009
DVD / PAL Stereo / Format 16:9, 26 min.
ab: 15. Jänner Künstlerhaus Klagenfurt-Kunstverein Kärnten
TRANS.MOVIMENTI
Neue Arbeiten aus der Serie „Coming and Going“




